Thilos Talk No.3 – 13.05.2011 PDF Drucken E-Mail
Berichte - Sonstiges
Geschrieben von: Torsten   

3. Auflage des Fantalks
Gaststätte 1895 im EINTRACHT-Stadion
Zuschauer: ca. 100

Nun also an einem Freitag, den 13., die dritte Auflage des Fantalks. Diesmal nicht im Stadthotel sondern unter der Haupttribüne unseres geliebten Tempels, im Saal der Gaststätte 1895.

Etwas über 1 Jahr hat es gedauert und scheinbar waren viele Leute heiß auf neue Geschichten und Anekdoten rund um unser Ahntracht. Waren doch deutlich mehr Leute da als noch zur letzten Auflage.

Als Gäste konnte man dieses Mal zwei der erfolgreichsten Torschützen aus der Historie des BTSV gewinnen:

Wolfgang Frank, frisch entlassener Coach unseres letzten Gegners CZ Jena und mit 106 Spielen und 52 Toren zwischen 1974-77 unvergessener Torjäger aus den glorreichen Siebzigern. Dazu Bernd Buchheister, zwischen 1985-93 in der nicht mehr ganz so glanzvollen Zeit mit 217 Spielen und 60 Toren, aber nicht minder erfolgreich als Stürmer.

Nach der Begrüßung durch Thilo ging es pünktlich um 20 Uhr in gewohnt lockerer Runde los. Abwechselnd wurden von ihm und Schappi die Fragen an die 2 Gäste gestellt. So erfuhr man, dass Buchheister mittlerweile seit 19 Jahren in Hamburg lebt und seit seinem Abgang als Spieler des SV Lurup eher wenig mit Fußball zu tun hat. Eine Karriere als Trainer etc. kam für ihn nie wirklich in Frage. Aber auch seine „Anfänge“ waren Thema. So sammelte er als kleener Steppke Bierpullen im Stadion um das Taschengeld aufzubessern, war Jungendspieler beim FC Rautheim und kam letztendlich über den MTV Gifhorn zur Eintracht. Weiterhin erfuhr man, dass U. Reinders sehr direkt war, B. Gorski der Kopf der Mannschaft und das G. Mast den Spielern beim Auswärtsauftritt im Intertoto-Cup schon mal Taschengeld in die Hand drückte. Legendär auch das 5:1 auf Schalke (89/90) bei dem Buche  3x einnetzte. Dabei erfuhr man von Thilo wie die Eintracht Fans den Heimweg antraten. Nicht ganz einfach bei der aufgebrachten Meute in blau-weiss, wollten sie doch kurz mal Hallo sagen…

Geklärt wurde auch, wie denn der Name „Baccardi-Bernd“ entstand. Die Sport-Bild ist da nicht unschuldig dran.

Bei Frank war das Feld etwas weiter gesteckt. Immerhin hatte er doch als Spieler (u. a. VfB Stuttgart, AZ Alkmaar, BVB)  und Trainer einiges mehr auf dem Buckel als Bernd. So kam natürlich das Europapokalspiel in Kiew zu Sprache. Hier hatte Frank das wichtige 1:0 erzielt (Ende 1:1 auswärts) und so konnte man im Rückspiel „Brutal“ auf 0:0 spielen – hat ja auch geklappt. Branko als Trainer war logischerweise auch ein Thema. Wenn er zu Conny kam, die Spieler dort saßen und er nur auf den Tisch klopfte und wieder ging, oha, das war kein gutes Zeichen fürs nächste Training.

Oder, dass Wolfgang Frank beim grandiosen 0:12 des BVB  gegen Gladbach mit auf dem Platz stand – Zitat: „tolle Erfahrung“.

Nach ca. 25 min kam der Überraschungsgast dazu. Unser „Legenden-Trainer“ Torsten Lieberknecht ! So wurde die Runde erweitert und es gab neuen Gesprächsstoff. Torsten hatte schließlich noch unter Frank bei Mainz 05 gespielt und so wurde der gesellige Abend weiter aufgelockert. Von ihm erfuhr man auch, dass Popivoda wohl immer noch ein wachsames Auge auf die Eintracht wirft. Es wurde natürlich noch viel mehr bequatscht aber das würde jetzt den Rahmen sprengen. Zum Schluss konnten wieder Fragen gestellt werden was auch gut angenommen wurde. Marc Wittfeld gab noch den Aufstiegssong live zum besten und zu guter Letzt wurden auch noch fleißig Autogramme geschrieben. Also wieder ein lohnenswerter Abend.

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