Amon Amarth – Sutur Rising Tour 2011 – 15.10.2011 PDF Drucken E-Mail
Berichte - Sonstiges
Geschrieben von: Torsten   

Konzert
Huxley`s Neue Welt – Berlin
Zuschauer: 1.600 (ausverkauft)

Nach dem schönen Altweibersommer hat nun der Herbst Einzug gehalten und somit steht auch die Hallensaison bei den Konzerten vor der Tür. Für den Anfang hatte man sich gleich mal eine amtliche Portion Death Metal ausgesucht.

Da gleich 6 Personen (neben mir noch Sonja, Miri, Totti, Präsi, Giovanne) Interesse am Konzert zeigten, schied eine Pkw-Tour schon mal aus. Das Konzert fand an einem Samstag statt und so wurde mal wieder die Deutsche Bahn bemüht und mit dem Bummelzug ging es um 13:17 Uhr auf der vertrauten Strecke über Magdeburg (natürlich mit Stopp im Zapfhahn) gen Berlin Hauptbahnhof.

Ereignislos traf man dort ein und auch die Fahrt mit der U-Bahn brachte man locker hinter sich. So hatte man genügend Zeit für diverse Stärkungen. Da man sich ziemlich genau am Schnittpunkt von Kreuzberg und Neuköln befand, gab es ausreichend Lokalkolorit, sprich Dönerbuden.

Die Neue Welt liegt keine 5 Gehminuten von der U-Bahnstation Hermannsplatz entfernt und so kam man überpünktlich dort an. Hier war schon eine Menge los und es suchten noch einige Leute nach Tickets. Die Einlasskontrollen waren locker, so dass man nach etwas anstehen recht entspannt die Halle enterte. Dort wurde gleich ein Platz links neben dem Mischpult gesichert und der konnte auch bis Konzertende verteidigt werden. So konnten auch die  „kürzeren“ Personen unserer Gruppe mal einen Blick auf die Bühne erhaschen.

Pünktlich um 20 Uhr machte Septicflesh aus Griechenland den Anfang. Die Jungs machen eine Mischung aus Death Metal und Filmmusik (besser kann ich’s nicht beschreiben). War ganz nett aber ich fand`s eine Spur zu langweilig. Immerhin besser als in Athen Molotowcocktails zu schmeißen. Nach 30 Minuten war der Spuk vorbei.

Als nächstes kam As I Lay Dying aus San Diego, Kalifornien auf die Bühne. Die Jungs brachten mit ihrem Metalcore die Halle schon mehr in Wallung. Sie riefen dann auch gleich mal zum Circle Pitt auf und brachten zum Abschluss auch `ne Wall of Death zustande. Insgesamt feierte die mittlerweile gut gefüllte Halle die 5 Jungs amtlich ab und die 40 Minuten Spielzeit gingen so recht flott rum.

Der Weg zur Theke war nicht weit und so konnte man sich recht gemütlich das ein oder andere Schultheiss gönnen (4€/0.5ltr). So wurde die kurze Umbaupause sinnvoll überbrückt und weiter ging`s mit der Hauptband.

Los ging es mit „War Of Gods“ und als drittes folgte schon  „Destroyer Of The Universe“, das beste Stück des neuen Albums wie ich finde. Die Bühne war nur mit einem großen Backdrop geschmückt welches das aktuelle Cover zeigte. Im unteren Bühnenbereich waren, wie schon auf der letzten Tour, die beweglichen LED-Scheinwerfer, oben die althergebrachten Funzeln. Damit wurde die Bühne dann immer mit einer Farbe „geflutet“, s. d. man immer vor einer roten/blauen etc. Wand stand.

Es folgten u. a. „Death In Fire“, „Versus The World“, „Ride For Vengeance“ und zum Abschluss „Slaves Of Fear“ (14ter Song). Die Halle kochte und sogar aus unserer Reisegruppe wagte sich jemand nach vorn (und ergatterte sogar ein Souvenir – eine quietschende Gummiaxt…).

Natürlich gab es noch eine Zugabe und die fiel mit „Twilight Of The Thunder God“ und dem epischen „Guardians Of Asgaard“ einfach grandios aus!

Nach ordentlichen 90 Minuten war leider schon wieder Schluss. Da man genügend Zeit hatte trödelte man gemütlich vor sich hin. Man beschloss die restliche Wartezeit bei Holst (Hanne) am Zoo tot zu schlagen. Dumm nur, dass die Kneipe schon seid 2010 geschlossen ist. Man war halt lange nicht mehr in Berlin…

So suchte man nach einer anderen Möglichkeit sich aufzuwärmen. Erst gelang dies mit einem Besuch der Döner/Asia/HotDog-Bude (jeder wie er mag) und dann fand man auch noch eine geöffnete Lokalität. Ein riesen Laden (weiß noch einer wie der heißt?) mit Live-Musik. Die Band packte dann zwar zeitnah zusammen aber es war warm und es gab Getränke. So konnte man die Zeit bis zur Abfahrt recht gut hinter sich bringen. Um 2:41 Uhr ging es dann mit dem Regionalexpress Richtung Brandenburg. Ich schreib es einfach mal der allgemeinen Müdigkeit zu, dass niemand bemerkte wie der Präsi (oder auch der “Axtman“ genannt) seine lieb gewonnene „Quietschaxt“ gleich mal auf dem Bahnhof hängen ließ. Schade drum.

Da hat er sie noch...

In Brandenburg hatte man dann noch eine dreiviertel Stunde Aufenthalt. Die wurde mit den erworbenen Kaltgetränken und dem heiteren erraten von TV-Melodien auch überstanden. Gegen 20 vor 7 erreichte man schließlich wieder Braunschweig. Hier trennten sich dann unsere Wege und ein langer Tag ging zu ende.

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Kommentare (1)
Geile Tour
1 Freitag, den 21. Oktober 2011 um 22:08 Uhr
Giovanne
War ein Hammer-Konzert, wo mal wieder die Ohren richtig schön Prügel bekommen haben!

Festzuhalten bleibt hier allerdings, daß Herr B. aus W. als Axtschwinger im WoW-Universum nicht höher als Stufe 3 kommen wird ;-)

P.S.: Zapfhahn! Da gibt's doch 'ne schöne "Kuschel"-Ecke, wo man nach 'nem Babelsberg-Spiel schön entspannen kann, oder?

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