Judas Priest – Epitaph Farewell Tour - 27.04.2012 PDF Drucken E-Mail
Berichte - Sonstiges
Geschrieben von: Torsten   

Konzert
Sporthalle - Hamburg
Zuschauer: ca. 6.000

Konzert in Hamburg, also schnell das übliche Hotel gebucht und ab per Bahn in die Hansestadt an der Elbe. Um die Karten hatte sich mal wieder unser Präsi gekümmert und sie diesmal auch im 1.Versuch mit zum Bahnhof gebracht. Zu Acht kam man in HH an, checkte fix auf der Reeperbahn ein und fuhr nach einer kleinen Stärkung weiter zur heutigen Location. Offiziell heißt sie nur Sporthalle Hamburg, ist den meisten aber wohl als Alsterdorfer Sporthalle bekannt. Bis zum Bau der Color-Line-O2-wie-auch-immer-Halle war sie mit rund 7.000 Plätzen übrigens die größte Halle Hamburgs.

Auf dem Weg zur Halle kam man mit der Ordnungsmacht ins Gespräch, die sich auch gleich als ausgewiesener Rock-Fan outete. Da konnte selbst unsereins noch etwas lernen. So entspannt würde man sich das Miteinander doch bei allen Veranstaltungen wünschen…

Vor der Halle wurde bei bestem Wetter noch der mitgebrachte Dosenvorrat so gut es ging vernichtet. In der Halle ging es dann zum Merchstand, bei Preisen von 30,00 € pro T-Shirt verzichteten aber alle auf den Kauf. Langsam schlenderte man in den Innenraum, waren doch noch gute 15 min. Zeit bis zum Konzertbeginn. Dachte man zumindest. Nach dem Öffnen der Tür sah man sogleich Thin Lizzy auf der Bühne die gerade Jailbreak  spielten. Na nu ? Vor der Zeit anfangen ist aber nicht nett. Linker Hand schlich man sich nach vorne und hatte gut 15 m vor der Bühne seinen Platz gefunden.

Thin Lizzy hatten guten Sound und `ne ordentliche Lightshow. Kann ja auch nicht jede Vorband für sich verbuchen. Hits wie „The Boys Are Back In Town“ und „Whiskey In The Jar“ wurden amtlich abgefeiert. Nach einer Dreiviertelstunde feinstem Hardrock war die Halle in richtiger Partylaune. Die Iren wurden verabschiedet und nach einer kurzen Pause legten Judas Priest los.

 

Nach kurzer Einstimmung vom Band ging es mit Rapid Fire und Metal Gods los. Ein erster Höhepunkt war im Mittelteil erreicht, als mit Night Crawler, Turbo Lover und Beyond The Realms Of Death drei Granaten auf das Publikum abgefeuert wurden. Und obwohl das Publikum größten Teils die Rente zumindest schon aus der Ferne sehen kann, war doch eine super Stimmung am Start.

Vor dem Ende des regulären Sets ballerte mit dem Vierer Breaking The Law, Painkiller (YES!), Electric Eye und Hell Bent For Leather ein Metalgewitter der Extraklasse auf das Publikum ein!

 

Bei der Bühnenshow waren auch keine Amateure am Werk: neben diversen LP-Cover Backdrops, ordentlich Pyro- und Raucheinsatz (nur auf der Bühne natürlich und amtlich genehmigt…) und Lasern kam selbstredend auch die Harley zum Einsatz. Der gute Rob ließ zwar alles etwas langsamer angehen und hatte generell einen Aktionsradius kaum größer als 'ne Briefmarke aber das sieht man dem 51`er Baujahr gerne nach. Selber ist man doch froh, wenn man irgendwann als Ü60 noch die Treppen im Block hoch kommt.

Bei zwei Zugaben wurden You`ve Got Another Thing Comin` und letztendlich Living After Midnight gespielt.

 

Bei der letzten Zugabe war die Halle dann endgültig am Toben und man blickte reihum in glückliche Gesichter. Nach dem Ende der Show machte man sich gemütlich auf den Weg gen Reeperbahn und ließ einen geilen Abend locker ausklingen. 2 Tage später stand schließlich schon die Saisonabschlussfahrt nach Bochum auf dem Programm – EINTRACHT IST ALLES !

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