Düsseldorfer EG – Krefeld Pinguine 1:4 (1:1, 0:1, 0:2) 09.12.12 PDF Drucken E-Mail
Berichte - Andere Sportarten
Geschrieben von: Sascha   

Liga: Deutsche Eishockey Liga
Stadion: ISS Dome
Zuschauer: 7.084

Eigentlich war es ein perfekt geplantes langes Wochenende, aber Väterchen Frost machte mir gleich zu Beginn einen Strich durch die Rechnung. Ursprünglich stand als erstes das Spiel zwischen Viktoria Köln und dem VfB Hüls auf der Agenda, durch den plötzlichen Wintereinbruch wurden im Rheinland aber alle Amateurspiele abgesagt. Da ich bereits Hotel und ICE gebucht hatte, startete meine Reise in die Domstadt dennoch wie geplant am 8. Dezember auf dem Braunschweiger Hbf.

Es sollte aber ein komplett verkorkster Tag werden. Als erstes kam die Regionalbahn nach Hannoi zu spät, weil irgendwelche Deppen auf der Strecke zwischen Helmstedt und Braunschweig vandalisierten. Dadurch war auch klar, daß ich meinen Anschlußzug in der verbotenen Stadt nicht mehr rechtzeitig erreichen würde. Hier bestieg ich nach einer Stunde Wartezeit den nächsten ICE gen Cologne. Aber auch dieser verlor unterwegs an Zeit, womit Köln summa summarum erst mit 1 ½-stündiger Verspätung erreicht wurde. Zu allem Überfluß brach beim Frühstücken auch noch ein Stück meines Backenzahns ab. Der Tag war vollends verflucht.

Nach dem einchecken suchte ich zunächst vergebens eine entsprechende Lokalität um wenigstens etwas Bundesliga zu sehen. Entweder waren aber schon alle Kneipen überfüllt oder sie waren ohne entsprechendes Empfangsgerät. Glücklicherweise wurde ich aber doch noch fündig und verpasste lediglich die erste ¼ Stunde. Nach der Live-Konferenz traf ich mich noch mit ein paar Bekannten und wir ließen den Tag im „Gaffel am Dom“ ausklingen. Gegen 2:30 wurden wir als letzte Gäste mit einem Deckel von ≈ € 175,- verabschiedet.

Deckel

Der nächste Morgen begann mit leichtem Schädeldrücken. Nach einem kleinen Frühstück beim Schotten folgte die Fahrt in die Landeshauptstadt. In Unterrath peilte ich als erstes den „Hoferhof“ an, eine gemütliche DEG-Kneipe. Ich ließ mir das eine oder andere Altbier munden ehe es per Shuttlebus zur Halle ging.

Mit harten Riffs der heimischen Metalcoreband „Callejon“ wurde die Einlaufshow gestartet, bei der alle Meisterbilder der DEG aufs Eis projiziert wurden. Jetzt fühlte ich mich wohl, Metal geht immer. Auch die traditionellen Wunderkerzen flackerten wieder. Als die Cracks beider Teams schließlich auf dem Eis standen war ich voller Hoffnung, daß die Negativserie Düsseldorfs endlich abreiße. Auch die schnelle Führung durch Ashton Rome nach nur 17 Sekunden untermauerte meine Zuversicht. Die Anfangsphase sah ebenfalls sehr gut aus, die Krefelder bestätigten aber ihre bärenstarke Form der letzten Wochen und kamen nach zehn Minuten durch Daniel Pietta im Powerplay zum Ausgleich. In der Folgezeit konnte der KEV unterstützt von fragwürdigen Schirientscheidungen und dem überragenden Keeper Scott Langkow weiter davonziehen. Der Krefelder Pietta war heute der herausragende Spieler und erzielte auch die Treffer zum 1:2 (15:49) und 1:4 (19:51, Empty-Net). Ferner trug sich Richard Pavlikovsky mit dem 1:3 (15:49, Powerplay) in die Torschützenliste ein. Aufgrund des NHL-Lockouts konnte ich zudem Buffalo-Star Christian Ehrhoff bewundern, der für den KEV drei Assists beitrug.

Da ich vom Vorabend noch etwas geschafft war, fuhr ich nach Abpfiff wieder schnurstracks zu meinem Kölner Hotel und versank sofort in der Pofe. Außerdem wollte ich am nächsten Morgen zu meinem Geburtstag ein wenig fitter sein, lud ich doch meine Mädels und Wilmi zum Essen ein. Dazu aber bald mehr im Bericht 1.FC Köln – Eintracht Braunschweig.

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