VfL Bochum - Eintracht Braunschweig 0:1 (0:0) 16.03.2013 PDF Drucken E-Mail
Berichte - Saison 12/13
Geschrieben von: Sonja D.   

2. Bundesliga
Stadion: Rewirpower-Stadion
Zuschauer: 12.371

Endlich wieder ein Auswärtsspiel an einem Samstag, was aber auch bedeutete mitten in der Nacht aufzustehen, da die Verkehrs AG mir und Micha keine andere Wahl lies, als um 6:14 mit der Straßenbahn zum Bahnhof zu starten. In der Bahn gesellten sich ab dem Rathaus auch noch Giovanne und Mutti zu uns. Mit dem Präsi und den Wolfenbüttelern Torsten und Wilmi war unsere Reisegruppe komplett und mit zwei WE-Tickets ging es hoch aufs Gleis. Die Zugfahrt verlief extrem ruhig und die Polizei hielt sich auch im Hintergrund. Wir verließen den Zug bereits in Minden und konnten uns dort direkt in den fast leeren Anschlusszug setzen, in den die restlichen Braunschweiger dann in Bielefeld zustiegen.

In Bochum angekommen ließen wir uns Zeit das Gleis zu verlassen um uns ein wenig vom Rest und der Polizeibegleitung abzusetzen. Am Bahnhof wurde Proviant für den Weg zum Stadion besorgt oder die Toilette aufgesucht. Leider kam währenddessen der Sonderzug an, wodurch es sich etwas schwieriger gestaltete die Gruppe zusammen zu halten. Als sich der Trubel gelöst hat fehlte nur Giovanne, der telefonisch mitteilte, er wäre schon am Stadion. Da ich mein letztes Wolters Torsten spendete, musste ich mich nun mit Becks begnügen, der Unterschied machte sich jedoch sofort negativ bemerkbar. Aber so konnte man sich wenigstens ans Fiege herantasten. Wir verabredeten uns mit Giovanne bei der Ritterburg, einer Kneipe nah am Stadion, wo man auch auf Effi traf. Kurz vor Anpfiff ging es dann in Richtung Stadion. Dort erst einmal ein paar Hände geschüttelt und mit Bier (äh…Fiege, aber immerhin mit Umdrehungen) versorgt, ging es in den Block. Da der Stehplatzblock, genau wie im letzten Jahr, jedoch völlig überfüllt war, bot uns der Ordner an, den Sitzplatzblock zu nutzen - darauf haben wir doch nur gewartet. Dort trafen wir auf einen Teil der Society und das Spiel konnte losgehen.
Braunschweig begann die Partie mit drei Änderungen in der Startelf für den verletzten Reichel, Boland und Petersch standen heute Kessel, Kratz und G. Korte zu Beginn auf dem Platz. Die Bochumer kämpften von Beginn an um die Punkte für den Klassenerhalt und ließen so den Löwen kaum Platz zur Entfaltung, hatten aber dennoch zunächst keine ernsten Torchancen. Den Braunschweigern wollte der Spielaufbau einfach nicht gelingen und der Abschluss wurde immer wieder über Kumbela versucht, worauf die Gastgeber eingestellt waren. Torszenen blieben auf beiden Seiten rar und das Spiel spielte sich größtenteils im Mittelfeld ab. Erst kurz vor der Halbzeitpause kam bei beiden Teams ein wenig Torgefahr auf, dennoch ging es torlos in die Pause.
Zur zweiten Halbzeit nahmen wir problemlos direkt den Weg in den Sitzplatzblock und stellten uns seitlich von der Society hin, um die Treppe nicht zu blockieren. Hinter uns saß eine Mutti mit ihrer Tochter, die scheinbar darauf verharren wollte, ein Sitzplatzticket bezahlt zu haben und sitzen zu können. Daraufhin schickte uns Rauti ein Foto von der genervten Dame, welches aber kein Mitleid bei uns erweckte. Irgendwann wurde der Stolz dann aber doch abgelegt, als auch die Tochter vom Sitzplatz aus keine Sicht mehr hatte und die beiden stellten sich hin um dem Spiel folgen zu können.
Ohne Auswechselungen ging es in die zweite Halbzeit. Die Gastgeber kamen agiler aus den Kabinen und erarbeiten sich einige Torchancen, die Davari erfolgreich abwehren konnte oder vom Pfosten aufgehalten wurden. Daraufhin mussten Kratz und G. Korte den Platz frei machen für Boland und Petersch, die aber auch nicht viel mehr bewirken konnten. So hatte man sich eigentlich schon mit der Punkteteilung angefreundet, als kurz vor Schluss überraschenderweise Kumbela eine Flanke von Elabdellaoui ins Netz köpfte. Der Braunschweiger Block jubelte, wie ich es selten erlebt habe. Trotz der bescheidenen Leistung, hatten wir die drei Punkte im Gepäck und man fühlte wie der Knoten
geplatzt ist und alle Mitgereisten ausgelassen feierten. Spontan entschied man sich ausgiebig den Sieg zu feiern und einen Zug später zu nehmen. Auch der Trainer schien überglücklich und kam dreimal zur Welle zurück zum Braunschweiger Block. Gänsehautfeeling pur!
Auf der Rückfahrt traf man Rauti und Uwe wieder, die sich das BVB-Spiel in einer Dortmunder Kneipe angesehen haben. Relativ ruhig und ohne nennenswerte Vorkommnisse erreichten wir kurz vor 21 Uhr den Braunschweiger Bahnhof. Für die Wolfenbütteler ging es direkt weiter nach Hause, der Rest ging noch etwas futtern oder machte sich direkt auf den Weg in altbekannte Lokalität um den Abend mit den daheim gebliebenen ausklingen zu lassen…

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