DSC Arminia Bielefeld - Eintracht Braunschweig 2:1 (1:0) 04.08.2013 PDF Drucken E-Mail
Berichte - Saison 13/14
Geschrieben von: Sascha   

DFB-Vereinspokal, 1. Runde
Stadion: SchücoArena
Zuschauer: 19.901

Die Losfee bescherte uns in der ersten Runde des DFB-Pokals eine kurze Auswärtsfahrt, sodaß wir uns kurzerhand entschlossen mit dem Nds.-Ticket nach Ostwestfalen zu reisen (ab Minden galt bekanntlich die Eintrittskarte als Fahrausweis). Ursprünglich sollte unsere Reisegruppe aus acht Personen bestehen, aber weder Fabi noch Carsten und Mine waren am Hbf. präsent. Nach mehreren erfolglosen Telefonaten die Vermissten zu erreichen begaben wir uns schließlich nur zu fünft auf den Bahnsteig. In neutraler Montur schlängelten wir uns an den Cops vorbei, weit weg vom gemeinen Pöbel. Dies hatte eine entspannte Hinfahrt zur Folge sowie eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit am Bielefelder Hbf. Da Muttern nicht mehr ganz so gut zu Fuß unterwegs ist, okkupierten wir das nächste Großraumtaxi. Nicht ganz ohne Eigennutz, denn bei der Affenhitze die an diesem Tage herrschte hatte eh keiner großartige Lust den Weg zum Stadion zu laufen.

Da wir noch genügend Zeit zum Vertreiben hatten, steuerten wir die nächste Gastronomie nahe der Bielefelder „Alm“ an, wo der Körper mit einigen Kaltgetränken wieder abgekühlt wurde. Als wir darauf die SchücoArena betraten, bot sich uns ein sehr verstörendes Bild an. Einige Löwenanhänger wuschen sich ihre knallroten Augen auf der Toilette aus, andere wiederum wiesen gereizte und errötete Hautflecken auf. Hannos hatten auf den Rängen provoziert und rumgepöbelt, aber anstatt sich auf den Aggressor zu konzentrieren setzten die Schupos Pfefferspray gegen den Braunschweiger Mob ein. Glücklicherweise blieb uns dieses Erlebnis aber erspart und wir verfolgten ganz entspannt den ersten Auftritt unserer Eintracht unter Wettkampfbedingungen. Dies sollte sich aber bald ändern, denn die Darbietung des BTSV forderte immer mehr unsere Nerven. Individuelle Stockfehler und Fehlpässe sondergleichen beherrschten das Spielgeschehen der Löwen-Elf, die heut nicht ganz bei der Sache zu sein schien. So war es auch nicht verwunderlich, daß der DSC in der 36. Minute durch Sebastian Hille in Führung ging. Zwar konnte Timo Perthel in der 67. durch einen Freistoß den alten Spielstand wieder herstellen, es dauerte aber keine vier Minuten bis der Zweitligaaufsteiger durch Tim Jerat erneut in Führung ging. Das hier heute nix zu holen war, zeichnete sich mit ablaufender Uhr immer deutlicher ab. Als sich Deniz Dogan in der Nachspielzeit noch die rote Karte einhandelte war der Drops endgültig gelutscht.

Nach dieser bitteren aber nicht unverdienten Niederlage reihten wir uns zunächst in der Abwanderungswelle des Eintrachtmobs ein ehe wir erneut dank unserer Zivilkleidung an den Absperrungen der Grün-weißen vorbeihuschen konnten. Leider warteten wir vergebens auf das bestellte Taxi, sodaß wir zu Fuß zum Hbf. marschierten. Dort war auch schon unsere RB bereitgestellt, die wir nach einer kurzen Mc-Attack aufsuchten. Wir machten einen ruhigen Waggon abseits des Fußballpöbels aus, der somit für die Rückfahrt auserkoren wurde. Leider verzögerte sich die Abfahrt um eine knappe halbe Stunde und es drangen zusehends mehrere Arminen in unseren Wagen, die pausenlos Hasstiraden gen Eintracht abschossen. Unter ihnen ein Kamerad, der sich mit zunehmender Fahrzeit immer mehr der Lächerlichkeit preisgab. Stellte er anfangs noch den Rädelsführer und wünschte sich allen Braunschweigern in den A**** f***en zu können und die Köppe einzuschlagen, änderte sich seine Meinung merklich als nach und nach immer mehr seiner Artgenossen ausstiegen und er nur noch mit seiner Freundin alleine an Bord war. Andrea war es schließlich, die drei erlebnisorientierte Braunschweiger davon abhielt, auf den Sprücheklopfer einzudreschen. Beim Umstieg in Hannoi hatte der Großkotz dann sichtlich Köttel in der Buxe und beorderte die Cops zu seinem Schutze zu sich. Was war das denn jetzt bitte für eine erbärmliche Vorstellung dieses Maulaffen?!? Präsentierten ihm sich mittlerweile genügend Braunschweiger Hinterteile, die er Stunden zuvor noch allesamt begatten wollte, zog er es nun lieber vor schluchzend am Rockzipfel der Staatsmacht zu hängen. In dessen Geborgenheit wurde er wieder aufmüpfiger und gestikulierte munter weiter, wir zollten diesem jämmerlichen Feigling aber keine weitere Beachtung. Allerdings wunderte sich unser eins, daß dieses Großmaul auf den selben Regionalzug wartete wie wir, den er anschließend mit seiner Freundin in Obhut der Polizei bestieg. In BS liefen uns die beiden glücklicherweise nicht mehr über den Weg, sodaß der Abend ohne weitere Vorkommnisse abgehandelt werden konnte.

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Kommentare (1)
Buter bei die Fisch
1 Donnerstag, den 12. September 2013 um 07:38 Uhr
Administrator

Da kann man ruhig mal erwähnen, dass der Vogel Malte hieß. Bzw. ganz langgezogen: Maaaaalllllllte ;)

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