Hamburger SV - Eintracht Braunschweig 4:0 (2:0) 31.08.2013 PDF Drucken E-Mail
Berichte - Saison 13/14
Geschrieben von: Sonja D.   

1. Bundesliga
Stadion: Imtech-Arena
Zuschauer: 54.958

An diesem Wochenende führte uns der Spielplan nach Hamburg, aber nicht wie die vielen letzten Fahrten ans Millerntor, sondern zum HSV und dazu unser erstes Samstagsspiel in der Bundesliga um 15:30 Uhr. Da Fabi abends seinen 40. Geburtstag reinfeiern wollte, entschied man sich mal wieder über Nacht in Hamburg zu bleiben. Fabi und Giovanne reisten bereits am Freitag an, aber da die letzte HH-Tour noch nicht so lange her ist, wählte der Rest der Reisegruppe die Anfahrt am Samstagmorgen. Das Spiel der A-Jugend gegen Norderstedt wurde auf denselben Tag um 11 Uhr gelegt und so nahm man die Chance war, beide Spiele mitzunehmen. Allerdings waren Micha und ich die einzigen unserer Reisetruppe die diese Option wählten, die anderen begaben sich zunächst ins Hotel. Am Hauptbahnhof hatten wir nun eine knappe Viertelstunde um uns zur S-Bahnstation zu begeben und erwarteten Rauti, Nadi, Marci und Uwe, die mit dem Fernbus ungefähr zeitgleich am Bahnhof ankommen sollten, jedoch erreichten wir sie nicht und machten uns zunächst alleine auf den Weg.

Dort am Gleis angekommen traf man noch auf drei weitere Allesfahrer, die Norderstedt als Ziel hatten. Eigentlich schade, dass sich aus dem gut gefüllten Zug nur fünf Leute für die Weiterfahrt nach Norderstedt begeistern konnten. Schon vor Abfahrt wurde man darauf hingewiesen, dass ein Teilstück der Strecke gesperrt sei, aber die Arbeiten sollten laut einem Aushang eigentlich vorbei sein. Dem war nicht so und fünf Haltestellen vor Ankunft war Endstation. Weiter ging es in einem „Express“-Bus zur U-Bahnstation, um dann noch einmal für eine Station mit der U-Bahn zu fahren. Natürlich wartete die U-Bahn nicht auf die Ankunft des Schienenersatzverkehres und fuhr uns vor der Nase weg. Mittlerweile war es 11 Uhr und wir konnten die Reise erst 10 Minuten später fortsetzen. In Norderstedt festgestellt dass der Weg zu Fuß doch noch relativ weit sei und spontan ein Großraumtaxi geentert, welches uns zum Stadion fuhr. Mittlerweile war das Spiel schon im Gang, aber noch nicht so lange wie befürchtet. Wie uns berichtet wurde, waren bei Ankunft der Cattiva-Busse nämlich nur zwei Streifenpolizisten anwesend und es wurde erst angepfiffen als die Verstärkung eingetroffen war.

Somit hatten wir nicht allzu viel verpasst, außer dem sicherlich ansehnlichen Intro von Cattiva, die Überbleibsel waren noch auf dem Kunstrasen verteilt. Wir positionierten uns hinter dem Tor und als Micha das erste Bier holen war, fiel das erste Tor für den Braunschweiger Nachwuchs. Die Mannschaft kam standesgemäß zum Fanblock um das Tor zu bejubeln und die Ultras heizten den Jungs weiter ein. Kurz vor Halbzeit trafen auch die Fernbusreisenden auf dem Platz ein, allerdings mit Rautis Arbeitskollegen anstelle von Uwe, der nach den letzten Tagen verständlicherweise einen Ruhetag benötigte. Man gönnte sich noch einige Gerstensäfte bevor uns nach Abpfiff der Taxifahrer von der Hinfahrt abholen sollte, um uns zum Volksparkstadion zu kutschieren und die Jungs auf dem Platz hatten noch zwei weitere Male Grund sich mit dem Fanblock über ein Tor zu freuen. Das Taxi wartete jedoch nicht am zuvor vereinbarten Abholpunkt auf uns und wir machten uns enttäuscht auf den Weg zur U-Bahn-Station, Zeit hatten wir ja zum Glück. Nach wenigen Metern liefen wir jedoch dem Taxifahrer in die Arme, er durfte die Straße mit seinem Gefährt nicht mehr passieren und wollte uns deswegen per Pedes abholen und zum Taxi geleiten. Er hat dann auch noch ein weiteres Taxi für die Busfahrer geordert und brachte uns zum Stadion. Dort haben Micha und ich direkt die erste Bierbude angesteuert und mit Bier bewaffnet einen trockenen Unterstand gesucht. Kaum später war die Gruppe wieder zusammen, man trank gemütlich aus und begab sich in Richtung Gästeeingang. Dort angekommen stellte man fest, dass noch viel Zeit bis Anpfiff ist und man ging am Eingang vorbei zur nächsten Kneipe, wo weitere Biere und eine kleine Mahlzeit zu sich genommen wurden, bevor es zurück zum Stadion ging. Hier traf man auf weitere Elche und begab sich ins Innere. Der Stehplatzblock war schon sehr gut gefüllt und durfte nur noch über einen Eingang betreten werden. Man bahnte sich den Weg zu einem Platz mit halbwegs annehmbarer Sicht und kurz darauf begann die Choreo der Gastgeber.

Die ersten sieben Minuten sah gut aus, was unsere Jungs auf dem Platz veranstalteten, die erste Torchance des Spiels schoss Bellarabi nur knapp am gegnerischen Kasten vorbei. Dann war es aber Van der Vaart, der die erste Chance der Hamburger eiskalt nutze. Das verunsicherte die Löwen enorm und so gelang es den Gastgebern zehn Minuten später auf 2:0 zu erhöhen. Den Rest der ersten Halbzeit gaben die Hamburger den Ton an und Eintracht konzentrierte sich auf die Abwehr, die Versuche in Richtung des gegnerischen Tores wiesen leider immer wieder individuelle Fehler auf. Die zweite Halbzeit starteten unsere Jungs wieder etwas offensiver, sie hatten sich noch nicht aufgegeben aber gegen die Hamburger Defensive hatten Jackson und Kumbela keine Chance und die Hanseaten übernahmen das Spiel wieder komplett. Dies besiegelte Calhanoglu mit seinem Doppelpack in der 80. Und 90. Minute.

Dies Ergebnis musste nun erst einmal verdaut werden und wir suchten mit der Familie Scheunemann die Shuttlebusse auf, damit auch wir unser Zimmer beziehen konnten. Die U-Bahn-Station, zu der uns der Shuttlebus brachte war natürlich mächtig überfüllt und wir wollten ein Taxi aufsuchen. Leider war keines in greifbarer Nähe und man beschloss die Straße runter zu gehen, bis ein freies Taxi oder eine Bushaltestelle gefunden wird. Die Bushaltestelle hatte gewonnen und so ging es mit Bus und U-Bahn zur Reeperbahn. Noch einen kurzen Fußweg und ein kleinen Einkauf im Penny Markt später hatte wir das Hotel „Stadt Altona“ erreicht und suchten unser Zimmer auf. Der Hunger trieb uns aber schnell wieder heraus und mit einem kleinen Zwischenstopp bei den Scheunemanns auf ein Wolters ging es für Micha und mich ins Schweinskes. Mit gut gefülltem Magen ging es zurück zum Hotel um noch kurz auszuruhen bevor wir Fabis Geburtstag im Rettungsring feierten. Kurz vor 22 Uhr wollten wir losstarten, doch der Präsi erschien nicht, obwohl wir uns auf diese Uhrzeit geeinigt haben. Telefonisch war er auch nicht zu erreichen, deswegen zogen wir ohne ihn und Jasmin los. Für die Geburtstagsfeier wurden extra zwei Stehtische reserviert, an denen wir es uns gemütlich machten und einen sehr netten Abend verbrachten. Dabei wurde ein Tablett mit vollen Gläsern versehentlich abgeräumt, neue Lieder gedichtet und eine Person auf der Suche nach Zigaretten begrapscht, um nur einige Highlights des Abends zu nennen, Im Laufe des Abends kamen noch weitere Personen hinzu, die Fabi um Mitternacht gratulieren wollten, aber als wir wieder in unserer kleinen Runde waren, beschlossen wir die Feier an die Hotelbar zu verlegen und einige Absacker später war es dann Zeit fürs Bett.

Gegen 11 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof, wo „Zum Zapfhahn“ von einigen Unzerstörbaren noch weitere Bierchen getrunken oder Proviant besorgt wurde, bevor es mit dem Metronom gen Heimat ging. Einmal mussten wir in Uelzen noch umsteigen und machten uns in einem Fahrradabteil breit, welches 10 Klappsitze für unsere Reisegruppe bereitstellte. Die 2h Fahrzeit bis Braunschweig vergingen wie im Flug, es wurde viel gelacht und rumgeblödelt. Fabi hatte noch nicht genug und die Party ging in der Stadt weiter, aber Micha und ich waren einfach nur platt und ließen das Wochenende ruhig ausklingen.

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