VfB Stuttgart - Eintracht Braunschweig 2:2 (2:1) 08.03.2014 PDF Drucken E-Mail
Berichte - Saison 13/14
Geschrieben von: Sonja D.   

1.Bundesliga
Stadion: Mercedes-Benz-Arena
Zuschauer: 59.000 (ausverkauft)

Das Spiel bei den Schwaben hatten wir lange Zeit gar nicht auf dem Zettel und so bekamen wir Probleme eine Mitfahrgelegenheit zu finden. Wir waren nicht gewillt, wie nach Augsburg auf den Fanbus auszuweichen, und so bot ich mich als Fahrer an -unter der Voraussetzung dass wir noch zwei Mitfahrer finden. Dies sah zunächst auch nicht sehr erfolgreich aus, bis sich Mecke und Ralle uns anschließen wollten. Also ging es am Samstagmorgen über das westliche Ringgebiet, wo ich die Beifahrer einsammelte, auf die Autobahn. Die Fahrt lief super, wir kamen staufrei durch, doch irgendwann wollte das Bier bei den Mitfahrern wieder hinaus. Also den nächsten Parkplatz angesteuert und sieh da, dort stand der Elche and Friends-Neuner, den Hoppi steuerte. Da die Toiletten hier für Frauen nicht zumutbar waren, legte ich fest, dass bei der nächsten Raststätte wiederholt pausiert wird, wir liegen ja gut in der Zeit! Als ich endlich auf der Toilette war, bildete ich mir ein meinen Namen gehört zu haben.

Die Stimme klang nach Melli! Beim Hände waschen traf ich dann tatsächlich auf Melli und Nele und am Parkplatz auf den Rest ihrer Autobesatzung. Das ist doch kaum zu glauben, da sind zig tausend Braunschweiger unterwegs und wir treffen bei zwei Stopps genau unsere Leute. Damit dies nicht nochmal vorkommt, nahm ich bei Kirchheim die Ausfahrt Richtung Frankfurt Zwinkernd Lange Zeit gab es keine Abfahrt um zu wenden und Micha fand heraus, dass diese Strecke nur einen kleinen Umweg bedeutet. So konnten wir immerhin ein Stück die A67 fahren und das Stadion von weitem betrachten, von dem wir gehofft hatten dort den Klassenerhalt feiern zu können! Währenddessen genoss ich das Programm à la Waldorf und Statler auf der Rückbank - sehr amüsant! In Stuttgart angekommen war die Orientierung recht einfach und wir kamen schnell am Gästeparkplatz an. Das bedeute hier ein ganzes Parkhaus direkt am Stadion für uns, indem wir nicht einmal Parkgebühren zahlen mussten. Also das Auto abgestellt, dem Fahrer ein kaltes Wolters Radler geöffnet und auf in Richtung Stadion. Dort, wo wir schon von weitem Bierbuden erkennen konnten, gab es leider keinen Durchgang zum Gästeeingang, welchen man von hier bereits erahnen konnte. Hier lies es sich dann nicht mehr vermeiden und wir trafen Andis Autobesatzung wieder Zunge raus, Ralle und Mecke hatten wir indes verloren und begaben uns mit den anderen zum Gästeeingang. Direkt davor parkte der Ballerbus mit dem Geburtstagskind Koppelmann und so kamen wir doch noch an weitere Biere. Kurz vor Anpfiff ging es in Richtung Gästeblock.

Die Eintracht kam super ins Spiel und erarbeite sich von Beginn an gute Chancen. Dies wurde in der 24. Minute belohnt, als Hochscheidt einnetzte. Leider hielt die Führung nicht lange, denn schon sechs Minuten später machten es uns die Hausherren nach. Weitere fünf Minuten haben für die Stuttgarter ausgereicht um in Führung zu gehen. Schnell kamen da Erinnerungen an das Spiel in Nürnberg! Die zweite Halbzeit beschlossen wir daher in Heimspielmanier am Bierstand zu verbringen, was uns sicherlich das 2:2 beschert hat - Aberglaube olé Cool Den gehaltenen Elfmeter von Davari bekamen wir durch den Geräuschpegel mit und dank Handy-Apps wurden wir auch über den Ausgleichstreffer informiert. Mit dem Unentschieden konnten wir wesentlich besser leben als die Einheimischen und so feierten wir vor dem Block, während die Stuttgarter mit enttäuschten, traurigen Gesichtern aus dem Stadion trotteten. Die Zeit verging wie im Flug, bis uns die Ordner energisch aufforderten, das Stadion zu verlassen. Doch die Stuttgarter haben mitgedacht und der Bierstand war von beiden Seiten zu öffnen, wodurch wir auf der Straße weiter trinken konnten. Als aber irgendwann auch hier Feierabend war, ging es zurück ins Parkhaus und die Heimreise konnte starten. Allerdings fanden wir den direkten Weg zur Autobahn nicht wieder und tuckerten nun einmal komplett durch Stuttgart bis wir irgendwann, nach zig Ampeln und Staus, die Autobahn erreichten. Zügig brachte ich die 500km hinter uns, während die Rückbank dafür sorgte, dass ich nicht einschlafe!

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