Hamburger SV II - Eintracht Braunschweig II 0:0 (0:0) 15.03.2015 PDF Drucken E-Mail
Berichte - Saison 14/15
Geschrieben von: Sonja D.   

Regionalliga Nord
Stadion: Wolfgang-Meyer-Sportplatz
Zuschauer: 240

Aus Paloma machten wir uns schnurstracks auf den Weg nach Stellingen. Erst kurzfristig war uns bei der Suche nach Spielen in Hamburg aufgefallen, dass ja sogar unsere Zwote heute hier spielen muss. Und mir fehlte dieser Ground auch noch, da alle Auftritte unserer Ersten gegen HSV II, die ich besucht habe, aus Sicherheitsgründen ins große Stadion verlegt wurden. Damit war klar, dass wir das Spiel in Sandhausen nicht in einer Kneipe verfolgen, sondern uns stattdessen das Spiel des Nachwuchses geben. Wir erinnerten uns an das letzte Mal in dieser Gegend, als wir auf der Suche nach der Eisbahn Stellingen neben dem Sportplatz ein wenig verlaufen hatten und wählten den Trampelpfad, der parallel zu den Gleisen lag.

Das war auch der korrekte Weg zum Gästeblock, der aufgrund der tollen Auflagen einfach so an den restlichen Sportplatz drangeklatscht wurde und durch eine kleine Hecke vom Spielfeld getrennt ist. Eine einfache Stahlkonstruktion mit separatem Eingang, welcher aber heute natürlich nicht geöffnet wurde. So durften wir das gesamte Gelände inklusive angrenzendem Kleingartenverein einmal vollständig umrunden, um zum Heimeingang zu gelangen. Auf den Wunsch nach Gästetickets, wurde uns mitgeteilt, dass der Gästeblock heute nicht geöffnet wird und wir bekamen Stehplatz-Tickets für den Heimblock. Wobei, Tickets wären schön gewesen, wir erhielten jedoch bloß einen Schnippel von einer Standard-Kartenrolle – ganz großes Kino Brüllend Nur für die Sitzplätze schien es ordentliche Karten zu geben. Wir positionierten uns oben im Block in Richtung Zugang bei den anderen drei erkennbaren Eintracht-Fans, die HSV-Supporter mit ihren Fahnen standen am anderen Ende. Der Zaun ist vergleichbar mit dem auf unserem B-Platz, außer dass er dazu noch rot angestrichen ist. Aber durch höhere Stufen, konnte man die Sichteinschränkung stark minimieren indem man sich auf den oberen Treppenstufen platzierte.

HSV-Spieler Arslan wurde noch schnell als „Türkischer Torschützenkönig Europas des Jahrgangs 1994“ ausgezeichnet, bevor die Partie begann. Die Hamburger kamen besser ins Spiel, hatten die aussichtsreicheren Torchancen, konnten sie jedoch nicht nutzen. Khelifi stand heute für die Junglöwen auf dem Platz, aber auch ihm wollte nichts so recht gelingen. Henning Bürger schien in der Halbzeitpause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn Eintracht kam nun besser ins Spiel. Die Hanseaten waren nun jedoch ruppiger und erhielten dafür insgesamt vier gelbe Karten. Gebracht hat es ihnen zum Glück nichts, auch sie blieben weiterhin torlos. Für die letzte Viertelstunde wurde Holtmann eingewechselt, der sich kurz vor Abpfiff die wohl beste Chance des Spiels erarbeitete. Er lief alleine auf den gegnerischen Keeper zu, der Ball versprang ihm aber kurz davor und er konnte ihn nicht ins Tor lenken. So teilten sich beide Mannschaften die Punkte, während die Jungs der ersten Mannschaft aus Sandhausen die drei Punkte im Gepäck hatten.

Nach dem Spiel ging es wieder zügig in die Speicherstadt und wir konnten noch unsere Freikarten für das Hamburg Dungeon, welche ich gewonnen hatte, einlösen, bevor es gegen 20 Uhr in Richtung Heimat ging.

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