Wuppertaler SV - Eintracht Braunschweig 1:1 (1:0) 17.10.2009 PDF Drucken E-Mail
Berichte - Saison 09/10
Geschrieben von: Torsten   

3.Liga
Stadion: Stadion am Zoo
Zuschauer: 3.350

Diesmal führte uns der Spielplan zum Tabellenschlusslicht nach Wuppertal. Beste Voraussetzungen also mal wieder den Ruf als Aufbaugegner Nr.1 zu bestätigen. Los ging`s um 7:20 mit dem WET. Dabei war die Dresdenbesatzung plus Wilmi. Da ich direkt aus der N8schicht kam, machte ich mir doch einige Sorgen wie ich so durch den Tag kommen sollte. Bis auf kurze Nickerchen auf der Hinfahrt ging es aber ganz gut. Hoffentlich hatte die Eintracht genauso einen starken Tag erwischt...

In Wuppertal stiegen wir direkt in Oberbarmfeld aus und in die dort startende Schwebebahn ein. Nach rund 20 min "schweben" kamen wir an der Station Zoo/Stadion an und waren nach weiteren 5 min. im Block. Die Einlasskontrollen waren ok. Warum man seine Tasche abgeben muss (die man natürlich leer räumt und es somit nur noch eine leere Tasche ist) wollte selbst die Ordnerin nicht verstehen. Glaube jedenfalls nicht, dass ein Spieler schon mal von so einen Stofffetzen erschlagen wurde. Naja, Schnaps ist Schnaps und Dienst ist Dienst, also abgegeben das Ding.

Als Entschädigung gab es zwar nur alkfreies Bier, aber dafür eine der besten Stadionkrakauer die ich je gegessen hab (waren dann auch zur Pause ausverkauft). Immerhin etwas.

Zum Spiel möchte ich hier mal einen Satz aus dem Bericht von e.com reinkopieren:

"Wir haben heute kein gutes Spiel gesehen", bilanzierte Torsten Lieberknecht nach der Partie.

Dies ist zweifellos die Untertreibung des Jahres. So einen Grottenkick zwischen einer Truppe die vollkommen verunsichert und ängstlich (WSV) spielte und einer Truppe die wohl ein paar Prozent Einstellung einfach mal daheim gelassen hat (Eintracht). Langsam muss man sich mal fragen warum wir nicht in der Lage sind 2 gute Auftritte hintereinander hinzulegen. Zum Spiel: zerfahren, ohne Zug zum Tor oder einfach nur schlecht. Gilt ausnahmlos für beide. So konnte dann auch nur ein Murmeltor fallen. Leider schoss es die Heimmannschaft. Nach einer Flanke an den Fünfer konnte der Ball nicht wirklich geklärt werden und so landete er ausgerechnet beim Ex-Einträchtler Celikovic der unbedrängt zum 1:0 einschoss (31.). Damit ging es auch in die Pause. Der Rest ist auch schnell erzählt. In der 49. kam mal eine Flanke präzise von Dogan auf Onuegbu und dieser köpfte unbedrängt zum 1:1 ein. Wuppertal war nun vollkommen von der Rolle, schoss nicht einmal mehr gefährlich auf`s Eintracht-Gehäuse. Wir waren etwas stärker, hatten aber auch nur 2 gute Szenen. In der 66. schoss Kruppke an den rechten Pfosten, von dort sprang der Ball parallel zur Torlinie aber leider nicht darüber. Das war wirklich Pech. Wieder war es Kruppke der einen Freistoß kurz vor Schluß auf den Kasten schoss, den der mittlerweile eingewechselte Ersatzmann mit einer Faust über die Latte lenkte. So schnell wird man wohl nicht noch mal die Gelegenheit auf 3 Auswärtspunkte bekommen, mehr als ärgerlich.

Zurück ging es dann mit dem Sonderzug, da wir irgenwie in dem Pulk landeten und gar nicht mehr zum Hauptbahnhof kamen. Dieser war diesmal nicht überfüllt und selbst die Toiletten waren bis zur Heimankunft in absolut brauchbarem Zustand. Die Rückfahrt war somit das Highlight des Tages !

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